Liebe Förderer, sehr geehrte Damen und Herren,
im Moment haben wir 221 Mitglieder. Das ist für unseren Förderverein durchaus recht gut, aber natürlich ausbaufähig.
Wir unterstützen in jedem Jahr unsere Institute mit einer Jahresgabe.
Mit unserer letzten Jahresgabe haben wir die Kunstsammlungen beim Ankauf eines exzellenten spätgotisches Tafelgemälde mit der Darstellung der Geburt Christi unterstützt. Es war einst Teil eines großen Marienaltars und wurde um 1480 wohl von einem Bamberger Maler ausgeführt. Dieses Bild steht in Verbindung mit einem Gemälde aus der Sammlung Schäfer. Es handelt sich um die „Geburt Christi“, die mit unserer „Anbetung der Könige“ Teil eines ehemaligen Marienaltars war. Frisch restauriert, erstrahlt das Bild nun wieder in leuchtenden Farben.
In diesem Jahr konnten die Kunstsammlungen aus dem Nachlass von Dr. Alexander Eugen Herzog von Württemberg (1933-2024), Enkel von Zar Ferdinand, auf einer Münchner Auktion eine Miniatur ersteigern. Sie zeigt Herzog August von Sachsen-Coburg-Koháry (1818–1881) und stammt vom Maler Moritz Michael Daffinger (1790–1849). Wir haben diesen Ankauf maßgeblich unterstützt.
Für das Naturkunde-Museum haben wir ein sehr schönes Mineral für die Dauerausstellung erworben:
Des Weiteren zwei Sammlungen mit regionalen Funden, die die Sammlung, und ich zitiere hier Herrn Grabow “wunderbar ergänzen“. Auch die Herausgabe des Buches „Verborgene Welten“ haben wir finanziell unterstützt.
Wie Sie auch dem Kassenbericht in diesem Jahr entnehmen werden: Wir haben auf Grund sehr hoher Spenden von Privatpersonen zu Gunsten der Kunstsammlungen auch einen sehr hohen Kassenstand. Unseren beiden Schatzmeistern, Herrn Herpich und Frau Wagner hier einen ganz besonderen Dank für Ihre Arbeit!
Die Programme der beiden Institute für 2026 finden Sie auf den Internetseiten der beiden Institute.
Darüber hinaus werden unsere Institutsleiter noch einen kurzen Ausblick auf 2026 geben.
Am Ende meines Jahresberichtes möchte ich mich auch in diesem Jahr ganz besonders bei meinen Vorstandskollegen und den Wissenschaftlern und Mitarbeitern der beiden Museen für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken und für die freundliche Einladung von Herr Dr. Hauschke unsere Versammlung hier im Glasmuseum abhalten zu dürfen und dafür, dass wir im Anschluss eine Führung in diesen neuen Ausstellungräume erhalten!
Hans-Herbert Hartan, im April 2026
1. Vorsitzender




